Buch - und Kunsthandlung - Lange Gasse 5 - 72070 Tübingen
Veranstaltungen | Ausstellungen | Lesungen | Archiv | 
News

7. Tübinger Kulturnacht am 12.05.2018

Liebe Besucher und Künstler der Tübinger Kulturnacht

Am 12 Mai 2018 heißt es wieder Stadttore auf zur 7. Kulturnacht in ganz Tübingen.

Die Stadt ist die Bühne und wir bereiten uns schon jetzt vor auf einen abermals unvergesslichen Abend mit Lichtkunst, Theater, Musik, Zauberei und allem, was es noch an Kultur zu entdecken gibt.

Ein besonderes Highlight wird im Jahr 2018 die Lichtkunst sein. Hierzu werden aus fünf Partnerstädten Lichtkünstler eingeladen, die Tübingen zum Leuchten bringen werden.

Wir, die Buchhandlung WEKENMANN ist wieder mit zwei Lesungen dabei und wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Vorverkauf läuft und es können ab sofort Tickets beim Verkehrsverein an der Neckarbrücke, beim Schwäbischen Tagblatt, bei Rimpo, im LTT, im Schloss Hohentübingen und in Henriettes Kult-Tour (Gomaringen) erworben werden.


 

12.05.2018 | 19:00-19:40 Uhr  Lesung in der Buchhandlung Wekenmann

Robert Scheer liest aus seinem Buch "PICI"

Robert Scheer wurde 1973 in Rumänien geboren, seine Muttersprache ist Ungarisch, 1985 wanderte er mit seiner Familie nach Israel aus. Dort war er zuerst Rockmusiker, dann studierte er Philosophie in Haifa und Tübingen. Seit 2003 lebt Robert Scheer in Deutschland.

2014 reist der wahldeutsche Autor Robert Scheer nach Israel, um dort seine Großmutter Elisabeth Scheer, genannt Pici, über ihre Kindheit und Jugend zu befragen. Pici feiert in dem Jahr ihren 90. Geburtstag. Ihrem Enkel gegenüber gibt Pici Auskunft, wie sich in den 1940er Jahren durch den Nationalsozialismus die Lage für die jüdische Bevölkerung in Ungarn verschlechterte. Sie berichtet über ihre furchtbaren Erlebnisse in den Ghettos Carei und Satu Mare, im Konzentrationslager Auschwitz, im berüchtigten Außenlager Walldorf, im Konzentrationslager Ravensbrück und im mecklenburgischen Rechlin, bis sie 1945 im mecklenburgischen Malchow befreit wurde. Pici`s Eltern, ihre Schwestern, ihr Bruder, ihr Schwager und ihre kleine Nichte wurden im Holocaust ermordet.
Pici`s detailreichen Erinnerungen machen es den Leserinnen und Lesern leicht, sich das Leben in der damaligen Zeit vorzustellen, in der es Alltag und Familie gab, später dann Unmenschlichkeit und Vernichtung und nur vereinzelt auch Mitgefühl und Solidarität. Pici stirbt 2015 mit 91 Jahren.


12.05.2018 | 20:00-20:40 Uhr in unserer Buchhandlung

Dietlinde Elsässer: "Wer glaubst du denn wer du bist?"

Dietlinde Ellsässer - Schauspielerin, Autorin, Kabarettistin und Mitbegründerin vom Theater Lindenhof geht diesem Kindheitssatz nach mit dem sie ein ganzes Buch füllen kann.

Sätze die zu „da Heimat„ gehören, die wirken bei ihr immer noch nach. Bleiben. Heimat ist daheim. Da wo das Vaterwort und die Muttersprache sich mir einverleibt haben.

Von Anfang an war das Wort der rote Faden. Was gilt? Was muss getan werden? Wie geht’s? Wann ist was gut? Läuft´s ?

Wer glaubst du denn wer du bist?

Nach: „Mach ja kein Theater“, arbeitet Sie an ihrem neuen Buch, welches wieder bei Klöpfer & Meyer erscheinen wird.

Heute Abend gibt Dietlinde Ellsässer einen Einblick in ihr neues Schaffen.

 


 

19. Dezember 2017

Buch- und Kunsthandlung WEKENMANN – Bücher, Licht & mehr erhält in der Hamburger Elbphilharmonie den „Deutschen Kulturförderpreis 2017

 

Deutscher Kulturförderpreis 2017 für kleine UnternehmenDer Deutsche Kulturförderpreis für kleine Unternehmen wurde 2017 an die Tübinger Buch- und Kunsthandlung WEKENMANN – Bücher, Licht & mehr, für ihr Engagement „Schreibwettbewerb für junge Menschen“, verliehen.

www.kulturkreis.eu

Link zu einem kurzen Filmbeitrag

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vergab gemeinsam mit dem Handelsblatt den Deutschen Kulturförderpreis 2017 und würdigt damit herausragendes kulturelles Engagement von Unternehmen und Unternehmensstiftungen. Im Rahmen einer festlichen Gala wurde der Preis am 19. Dezember 2017 in der Hamburger Elbphilharmonie vergeben. Die Preisverleihung fand mit freundlicher Unterstützung der Otto Group statt.


Bilder der Veranstaltung in der Elbphilharmonie in Hamburg

Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg

Fotos: Holger Talinski - Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.


Die Laudatio wurde von Peter Spuhler, Generalintendant Badisches Staatstheater Karlsruhe gehalten. Er ist in Tübingen kein Unbekannter aus seiner umtriebigen Zeit als Intendant am Landestheater (LTT).
Download Laudatio


Eine kleine Chronologie der Gefühle
Es war ein überwältigendes und beeindruckendes Erlebnis in der Hamburger Elbphilharmonie vor über 300 prominenten Gästen mit im Mittelpunkt zu stehen und bis zuletzt konnten wir es noch immer nicht so recht glauben.

Ende September erhielten wir einen Anruf, dass uns der Deutsche Kulturförderpreis 2017 für kleine Unternehmen verliehen wird und zwar für unseren Schreibwettbewerb für junge Menschen, welchen wir schon seit 2004 ausschreiben.

Beworben hatten wir uns im Frühjahr und wir haben uns dabei gefragt, ob sich all der Aufwand lohnt, denn wir haben uns doch eher geringe Chancen eingeräumt. Kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist haben wir dann doch noch unsere Bewerbung eingereicht.

Wir haben den Sommer über die Ausschreibung gar nicht mehr im Blick gehabt. Aber es kam alles ganz anders. Wir erinnern uns noch genau. Es war Ende September an einem Freitag und meine Frau kam übernervös nach Hause und erzählte von einem Anruf, von dem Anruf: Ihnen wird der Deutsche Kulturförderpreis für kleine Unternehmen verliehen.

Es war für uns ein aufregendes Wochenende, denn so richtig glauben konnten wir diese Nachricht noch nicht. Um uns zu vergewissern, dass dies alles kein Traum ist, riefen wir am darauf folgenden Montag zurück. Und tatsächlich, es ist wahr. So richtig begriffen haben wir es bis heute noch nicht. Quälend aber waren für uns die vielen Wochen bis zur Preisverleihung, denn wir hatten uns verpflichtet, bis zur Preisverleihung Stillschweigen zu bewahren und dies war nur schwer auszuhalten.

Nun ist es raus: Am 19. Dezember war die Preisverleihung in der Elbphilharmonie in Hamburg und es war eine riesige, glanzvolle und imposante Veranstaltung, schon allein das Ambiente war mehr als beeindruckend.

Über all die Jahre haben uns viele Menschen ideell und auch als Sponsoren unterstützt, bestätigt und ermuntert, unseren Weg weiter zu gehen und so gehört Ihnen allen ein Teil unseres Preises - vielen Dank!

Eva-Maria und Herbert Beilschmidt

Über den „Schreibwettbewerb für junge Menschen“
Seit 2004 engagiert sich die Tübinger Buch- und Kunsthandlung „WEKENMANN – Bücher, Licht & mehr“ für die Förderung junger Literaten und veranstaltet jährlich einen Schreibwettbewerb.

Dieser setzt jeweils ein aktuelles, auch brisantes Thema ins Zentrum und bietet Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren eine Plattform, sich literarisch mit der Gesellschaft und ihrer eigenen Lebenswelt auseinander zu setzen. Das Projekt ermöglicht Engagement, Einmischung und persönliche Stellungnahme.

Unter dem Motto „Mut und Zuversicht statt Ablehnung und Hass!“ beschäftigten sich die Teilnehmer der diesjährigen 14. Schreibwettbewerb mit der Frage, wie die Integration von Geflüchteten gelingen kann.

Gewürdigt werden die entstandenen künstlerischen Äußerungen der Jugendlichen mit einer öffentlichen Preisverleihung und Lesung. Die Texte der Preisträger_Innen erscheinen in einer Anthologie. So werden junge literarische Begabungen gefördert und zugleich einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Zitat: „Man sieht bei Ihren Schreibwettbewerb für junge Menschen den roten Faden und dass Sie mit Ihren Themen immer hochaktuell und auf der Höhe der Zeit sind.“

Über den Deutschen Kulturförderpreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. ist die traditionsreichste Institution für unternehmerische Kulturförderung in Deutschland. Mit den Beiträgen und Spenden seiner Mitglieder – darunter die führenden Unternehmen Deutschlands – fördert der Kulturkreis seit 1951 junge Künstler in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik. Als bundesweites unabhängiges Netzwerk vereint er kulturell engagierte Unternehmen, Wirtschaftsverbände, unternehmensnahe Stiftungen und Unternehmerpersönlichkeiten und thematisiert unternehmerische Kulturförderung.

Etwa 90 Unternehmen und unternehmensnahe Stiftungen haben sich 2017 um den Deutschen Kulturförderpreis beworben.

Eine jährlich neu berufene, hochkarätig besetzte elfköpfige Jury mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Medien, Kultur und Politik beurteilt die eingereichten Beiträge im Hinblick auf die Kreativität des Förderkonzepts, dessen kulturelle Relevanz, Nachhaltigkeit und Wirkung in der Öffentlichkeit. Die Bewertung richtet sich nicht nach der Höhe der jeweiligen Förderausgaben. Der Preis wird in den Kategorien kleine, mittlere und große Unternehmen vergeben.

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft verleiht mit seinem Partner Handelsblatt seit 2006 den Deutschen Kulturförderpreis (DKFP). Er würdigt damit herausragendes kulturelles Engagement von Unternehmen und Unternehmensstiftungen.